Bieber Brüder

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Die Reise war weit, aber die beiden Bieber Brüder hatten es geschafft.
Verschleppt aus Südamerika, der Gefangenschaft entflohen, hatten die Beiden Ihre Freiheit gefunden.
Nun sassen sie im Rosengarten, genossen die Frühlingssonne und knabberten an einer Mohrrübe, die sie sich, gerecht wie Brüder, teilten.
Selbst die Kommentare der Passanten über Ihre südländische Herkunft und Ihre schmalen, für Biber untypischen Schwänzchen waren den Brüdern egal.
Sollten die haarlosen Affen doch Nutria sagen anstatt Biber, solange es Karotten zum Knabbern und Wasser zum Plantschen geben waren die Beiden froh.
All diese Glückseligkeit jedoch sollte schon bald ein jehes Ende finden, die Biber waren nicht wilkommen, für die haarlosen Affen waren sie eine Pest, gehörten hier nicht her und gehörten ausgerottet. Ob die nächste Karotte wieder lecker saftig und süss schmecken würde oder bitter nach Rattengift, das einen qualvollen Tod bedeuten würde, wussten die beiden Biber Brüder an diesem Tage nicht.

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